über uns

In der Akademie für Internationale Ökumene leben und arbeiten Doktorand:innen der Theologie aus Afrika und Asien in einer interkulturellen Lerngemeinschaft (vita communis). Durch ihre Expertise bereichern sie die Tagungsarbeit der Akademie und wirken an Gottesdiensten und ökumenischen Veranstaltungen vor Ort mit. Darüber hinaus sind auch externe Stipendiat:innen von Brot für die Welt oder Menschen im Kontaktstudium Teil der Akademie.

die studienleitung

Die Studienleitung begleitet das Stipendienprogramm und beschäftigt sich mit Themen des weltweiten Christentums, der interkulturellen Theologie, des interreligiösen Dialogs sowie Fragen nach dem Verhältnis von Mission und Kolonialismus. In Zusammenarbeit mit Brot für die Welt, der Evangelischen Mission Weltweit (EMW) bietet die Akademie Tagungen zur entwicklungspolitischen Bildungsarbeit an.

  • Kirsten Wolandt

    Pfarrerin der Evangelischen Kirche im Rheinland, ist Studienleiterin an der Akademie seit 2022.

  • Dr. Brighton Katabaro

    Pastor der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania, seit 2023 Studienleiter an der Akademie.

  • Dr. Anton Knuth

    Pastor der Evangelisch-Lutherischen Nordkirche, seit 2019 geschäftsführender Studienleiter der Akademie.

Das Sekretariat

Das Sekretariat ist Ihre Anlaufstelle für organisatorische und administrative Anliegen rund um unsere Einrichtung.

Sandra Meyer

Sekretariat Finanzbuchhaltung

040 823161-13 

sandra.meyer@oekumene-akademie.de

Silvia Huber

Sekretariat, Empfang

040 823161-0

silvia.huber@oekumene-akademie.de

Hauswirtschaft

Damit unsere Gäste sich bei uns wohlfühlen, kümmert sich ein engagiertes Team von Mitarbeiterinnen um die Pflege und Reinigung der Räume und bereitet alle Mahlzeiten frisch in unserer hauseigenen Küche zu.

CODE OF CONDUCT

Die Akademie möchte ein sicherer Ort für alle sein, die in ihr ein und aus gehen. Bitte beachten Sie daher das hier veröffentlichte Schutzkonzept für alle Teilnehmenden an Tagungen und Seminare. Für das Stipendienprogramm gilt ein separates Schutzkonzept, das auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden kann.

Weltmissionskonferenz 1910

Geschichte

Die Geschichte der Missionsakademie reicht zurück bis zum Hamburger Kolonialinstitut. An diesem Institut lehrte Carl Mirbt seit 1909 Missionsgeschichte. Auf der Weltmissionskonferenz von Edinburgh (1910) wurde die Einrichtung einer akademischen Ausbildungsstätte für Missionare gefordert, doch es fehlten die finanziellen Mittel zur Umsetzung.

Missionarsanwärter, die nach dem Ersten Weltkrieg an der aus dem Kolonialinstitut hervorgegangenen Universität in Hamburg studierten, wurden im Rauhen Haus untergebracht. Sie besuchten Vorlesungen bei Martin Schlunk, der seit 1914 am Kolonialinstitut Missionswissenschaft lehrte, und wurden von Carl Meinhoff betreut, der afrikanische Sprachen unterrichtete. Erst 1955, im Zuge der Gründung einer theologischen Fakultät, wurde die lang geplante Stiftung „Missionsakademie” an der Universität Hamburg vom Senat anerkannt. Zu diesem Zeitpunkt etablierte sich die Ökumenische Bewegung vor dem Hintergrund der Dekolonisierung. Freytags Ausspruch „Mission ist nicht mehr Mission” beschrieb die Suche nach einem ökumenischen Missionsverständnis, das auf die Weltmissionskonferenz in Willingen im Jahr 1952 zurückging.

In den 1960er und 1970er Jahren erfolgte im Horizont der Befreiungstheologien eine Politisierung des Missionsverständnisses. In den 1990er Jahren kam es in der Auseinandersetzung mit der charismatischen Bewegung hingegen zu einer stärkeren Pluralisierung. Der gegenwärtige dekoloniale Diskurs führte zu einer vertieften Aufarbeitung der kolonialen Verstrickungen der europäischen Missionsbewegung. Die Missionsakademie wurde in Folge in „Akademie für Internationale Ökumene” umbenannt, ohne das erfolgreiche Stipendienprogramm aufzugeben.

Bislang konnten über 100 Theolog:innen aus Asien, Afrika und Lateinamerika ihre Promotions- bzw. Magisterabschlüsse an der Universität Hamburg ablegen. Viele von ihnen arbeiten heute in verantwortungsvollen Positionen ihrer Hochschulen oder Heimatkirchen.

Förderverein

Zur Förderung der Stipendienarbeit wurde ein Freundinnen- und Freundeskreis unter dem Vorsitz von Prof. em. Dr. Ulrich Dehn gegründet. Der Verein engagiert sich für die finanzielle Unterstützung von Stipendiat:innen und stärkt somit das ökumenische Netzwerk. Nähere Information finden Sie hier.