Das Stipendienprogramm
Das Stipendienprogramm der Akademie für Internationale Ökumene wird wesentlich aus Mittel der EMW, Spenden, sowie anderer kirchlicher Organisationen ermöglicht. Es umfasst sowohl ein Langzeitstipendium, zur Promotion am Fachbereich Geisteswissenschaft/ Theologie der Universität Hamburg, als auch ein Kurzzeitstipendium für Doktoranden aus Partnerhochschulen zur Literaturrecherche und weiterem Austausch.
Es werden in der Regel 6 Vollzeitstipendien vergeben und 4 Kurzzeitstipendien pro Jahr. Über die Vergabe entscheidet der Vorstand, der Akademie.
Stipendiaten:innen an der Akademie für Internationale Ökumene
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Atoholi Swu
kommt aus Nagaland/Nordost-Indien. Sie schreibt über „Gastfreundschaft im Johannesevangelium“.
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Christina Mwingira
aus Tansania vergleicht „Empowerment of the Youth” in christlichen und muslimischen Gemeinden.
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R. Laltlanchhungi
stammt aus Mizoram/Indien und arbeitet über das Buch der Sprüche im AT und seine soziale Bedeutung für eine kommunale Lebensweise.
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Josias N`Gahata
aus dem Kongo erforscht die Inkulturation der traditionellen Musik des Kilombo in der protestantischen Liturgie im Kongo.
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Kani muthuselvi
Kani stammt aus Tamil Nadu/Indien und arbeitet an einer intersektionalen, öko-feministischen Untersuchung der kastenbasierten Diskriminierung von Frauen.
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Rev. John Moses Samuel
aus Bangalore/Indien ist als Kurzzeitstipendiat in Hamburg und beschäftigt sich mit dem Verständnis von „Evangelisation“ aus Sicht des Ökumenischen Rates der Kirchen und der Kirche Südindiens (CSI).
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Rev. Dr. Ciin Sian Khai
aus Myanmar ist als Kurzzeitstipendiat in Hamburg und beschäftigt sich mit einer Friedensethik im Kontext der politischen Situation Myanmars.
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Steevan Baraker
aus Karnatka/ Indien, lernt zur Zeit in Bochum Deutsch und möchte sich in seiner Dissertation beschäftigen mit einer Kontextualisierung der Kreuzestheologie anhand der queeren Spiritualität der Jogappa and Devadasi.
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Kerio Wetsah
kommt aus Nagaland/Nordost-Indien und beschäftigt sich mit christlicher Mission angesichts von „Hindutva“ und religiösem Pluralismus in Indien.
KURZZEITSTIPENDIUM
Die Missionsakademie bietet Promovenden
aus Asien, Afrika und Lateinamerika ein Kurzzeitstipendium an, das es ihnen ermöglichen soll, für sechs Monate an
der Universität Hamburg an Ihrem Forschungsprojekt zu arbeiten.
Die internationale Gemeinschaft an der Missionsakademie bietet besondere Möglichkeiten des interkulturellen und theologischen Austausches. Ansprechpartner ist Dr. Anton Knuth (anton.knuth@missionsakademie.de). Grundlegende Informationen über ein Kurzzeitstipendium enthalten die hier
abrufbaren Bestimmungen.
bewerbung
Promotionsstudium
An der Missionsakademie werden Stipendiaten und Stipendiatinnen aus
aller Welt begleitet, die als Promovenden
an der Universität Hamburg im Fach Theologie promovieren. Bewerbungen können jederzeit an die Missionsakademie gerichtet werden. Ansprechpartner ist
Dr. Anton Knuth (anton.knuth@missionsakademie.de). Grundlegende Informationen über
ein Stipendium enthält die hier
abrufbare Richtlinie.
Kontaktstudium
Immer wieder verbringen Pfarrerinnen
und Pfarrer die Zeit ihres Sabbaticals, Kontaktstudiums o.ä. an der Missionsakademie. Das Haus bietet eine Unterbringungsmöglichkeit und damit verbunden den intensiven Kontakt zu den Stipendiatinnen und Stipendiaten. Als Gasthörer kann man an der Universität Hamburg Veranstaltungen besuchen.
Auch die Angebote, offene Tagungen und Kurse der Missionsakademie stehen den Kolleginnen und Kollegen im Kontaktstudium offen. In Zusammenarbeit mit der Studienleitung ergeben sich oft eigene Forschungs- und Erkundungsfragen, denen man bei uns in Hamburg nachgehen kann. Ein paar Monate an der Missionsakademie lassen den Gemeindealltag einmal ganz beiseitetreten und öffnen den Horizont für neue Perspektiven.